Neues aus der Abteilung Technik

Tipps zum Wohnklima: so wird’s angenehm

Zu den wichtigsten Einflussgrößen für ein gesundes Raumklima gehören Raumtemperatur, die Temperaturen der Raumumschließungsflächen (Fenster, Decken, Wände, Fußböden), Zuglufterscheinungen, relative Luftfeuchtigkeit sowie Schadstoffkonzentrationen. Vor allem die Regulierung der Luftfeuchtigkeit und die Reduzierung der Schadstoffkonzentration führen zur Steigerung der Behaglichkeit. Diese ist zwar auch vom individuellen Empfinden abhängig, aber eines ist sicher:

Jede Raumluft verlangt nach Luftwechsel. Denn gerade dort, wo sich Menschen aufhalten, kommt es schnell zu einem Anstieg von CO2-Konzentrationen, häufig wahrgenommen als „stickige“ Luft.

Ein guter Hinweis, jetzt zu lüften. Aber auch nach dem Aufstehen, dem Duschen und Kochen ist es sinnvoll und notwendig. Bei den Schadstoffen sieht das schon anders aus. Verursacher wie Möbel, Teppiche, Fußbodenbeläge, Baustoffe oder chemische Reinigungsmittel verströmen permanent Stoffe, die nicht gesund sind und die man nicht bemerkt.

Durch eine mechanische Lüftungsanlage wird ihre Konzentration auf ein Mindestmaß herabgesetzt.

Alle notwendigen Komponenten für eine kontrollierte Wohnraumlüftung erhalten Sie bei uns. Kontakt…

Immer einen Schritt voraus: Aus „eins“ mach „zwei“

Moderne RLT-Anlagen werden mit variablen Volumenströmen bedarfsgerecht betrieben, sodass in jeden Raum nur so viel Luft gefördert wird, wie er tatsächlich benötigt. Hierfür werden meist Volumenstromregler eingesetzt oder, wenn es nach den Wissenschaftlern aus Kassel geht, Rohrventilatoren.

Im Juli 2017 berichteten wir bereits über das neue dVt-System, das jetzt offiziell im Rahmen des diesjährigen TGA-Kongresses in Berlin vorgestellt wurde. Als einer der ersten Anbieter erhalten Sie von uns dafür bereits die passenden Komponenten. Mit diesen Komponenten können Sie nicht nur zeitgemäße Anlagenkonzepte erstellen, sondern auch platzsparende Lösungen installieren, wenn sie die aufeinander abgestimmten Komponenten einzeln in Ihrem Lüftungsstrang platzieren.

Sie wissen ja: penka reagiert immer etwas schneller auf Veränderungen, damit Sie davon profitieren können. Sprechen Sie uns an: Kontakt…

Jetzt aktuelle WHO-Grenzwerte zur Außenluftqualität gültig

Die Außenluftqualität (ODA) ist eine wichtige Größe bei der Auslegung einer RLT-Anlage. Sie beeinflusst die notwendige Luftfilterqualität und damit die Energieeffizienz der Anlage. Die Luftfilterqualität bzw. die Luftfilterklasse im RLT-Gerät wird über die Außenluftqualität (ODA-Kategorie) am Gebäudestandort, in Abhängigkeit von der gewünschten Qualität der Zuluft festgelegt.

Grundlage hierfür sind Grenzwerte für Luftschadstoffe der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Bisher wurden nach der mittlerweile zurück gezogenen DIN EN 13779 die Werte aus dem Jahr 1999 herangezogen. Zu den Leitsubstanzen gehören Schwefeldioxid (SO2), Ozon (O3), Stickoxide (NO2) und Feinstäube (PM10).

Durch die überarbeitete Neuauflage der DIN EN 16798 wurde jetzt die Grundlage geändert und die Grenzwerte verschärft. Gültig sind jetzt die WHO-Grenzwerte von 2005. Dadurch kann es bei vielen Projekten vorkommen, dass nun nicht mehr eine Außenluftqualität ODA 1 (gut) oder ODA 2 erreicht wird, sondern nur noch ODA 2 oder ODA 3 (schlecht). Die Qualität der Luftfilter muss entsprechend angepasst und verbessert werden.

An fast allen Standorten dürfte auf Basis der neuen WHO-Grenzwerte und aufgrund von erhöhten Konzentrationen an PM-Partikeln oder Ozon eine Außenluftqualität ODA 2 oder ODA 3 vorliegen. Hier müssen Sie als ausführender Betrieb darauf achten, die richtigen Filter einzusetzen. Sollten Sie für die Auslegung der Luftfilter professionelle Unterstützung benötigen, stehen Ihnen unsere Filter-Experten gern zur Verfügung Kontakt…

Aufgepasst! Viele Shishas – viel Kohlenmonoxid

Wussten Sie schon, dass die glühenden Kohlen von Shishas giftiges Kohlenmonoxid erzeugen? In letzter Zeit gab es in Shisha-Bars eine Reihe von Rauchgasvergiftungen.

Erst Kopfschmerzen, dann Schwindel und Bewusstlosigkeit: Das sind die ersten Anzeichen einer Rauchgasvergiftung durch CO2, die sogar im schlimmsten Fall tödlich ausgehen kann.

Damit es soweit erst gar nicht kommen kann, ist eine ausreichende Be- und Entlüftung unbedingt erforderlich. Die Berufsgenossenschaft (BGN) hat herausgefunden, dass für jede Shisha 130 m3 Frischluft pro Stunde benötigt werden.

Mit den Produkten von penka lassen sich maßgeschneiderte Lösungen für jede Anforderung konzipieren. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie gerne persönlich.

Auszug (PDF): Shisha BGN-Report_Gast_4-2017

penka-Skype: effektiv, schnell, ohne Kompromisse

Wir investieren weiter in den technischen Ausbau unserer Kundenberatung.

Ab sofort können Sie den neuen Service „penka-Skype“ nutzen. Damit werden Besprechungen noch bequemer, ganz gleich wo Sie sich aufhalten. Ob am Bildschirm im Büro oder unterwegs mit Tablet oder Smartphone. Gehen Sie mit unseren Technik-Experten Ihr nächstes Projekt durch. Mit unseren brandneuen Microsoft Surface-Hubs in Weinstadt und Rhein-Neckar können wir nicht nur mit Ihnen den Bildschirm teilen, sondern auch simultan per Stifteingabe Lösungsansätze diskutieren und skizzieren. Voraussetzung hierfür ist lediglich ein Endgerät mit der entsprechenden Skype-App.

Testen Sie uns! Kontakt…

Stichtag 1. Januar 2018: Verschärfte ErP-Anforderungen an Lüftungsgeräte treten in Kraft

Mit großen Schritten eilen wir dem neuen Jahr entgegen. Noch sechs Wochen verbleiben uns in 2017. Mit den Gedanken beim Jahresabschluss sollten Sie allerdings 2018 nicht aus den Augen verlieren. Beispielsweise gelten ab dem 1. Januar 2018 neue Anforderungen an die Effizienz von Lüftungsgeräten im Wohnungs- und Nichtwohnungsbau. Die Ökodesign-Verordnung EU 1253/2014 (ErP-Richtlinie) ist an und für sich Sache der Hersteller, denn diese müssen nachweisen, dass ihre Geräte die Effizienzkriterien, beispielsweise zu elektrischem Leistungsbedarf und Wärmerückgewinnung, einhalten. Jedoch wirken sich die neuen Anforderungen maßgeblich auf die bisher eingesetzte Technik aus. Lüftungsgeräte, die 2017 noch ausgeliefert und eingesetzt werden durften, könnten unter Umständen 2018 nicht mehr der Verordnung entsprechen. Dies gilt vor allem für Projekte, die 2017 geplant und vergeben wurden und erst 2018 ausgeführt werden.

An dieser Stelle ist Vorsicht geboten: Gehen Sie auf Nummer sicher und kontaktieren Sie uns. Wir prüfen für Sie, ob das geforderte Produkt der ErP-Richtlinie 2018 entspricht.

Weitere Informationen für Sie und Ihre Kunden halten Ihnen unsere penka-Experten bereit. Fordern Sie uns! Kontakt…

Einsatz von EC-Ventilatoren ermöglicht neues Anlagenkonzept

Was wäre, wenn Ventilatoren nicht nur Luft fördern, sondern wie Pumpen in Heizsystemen den Volumenstrom und Druck in der Anlage strang- oder zonenweise regeln?

Dieser Fragestellung nahm sich eine Forschungsgruppe an der Universität Kassel an. Der neuartige Ansatz des „Dezentrale-Ventilatoren-System (dVt-System)“ soll die Luftförderung in zentralen RLT-Anlagen durch den Einsatz dezentraler Ventilatoren energieeffizienter gestalten. Erste Abschätzungen deuten auf einen um 10 bis 40 % geringeren Energiebedarf zur Luftförderung beim gegenüber dem System mit Variabel-Volumenstromreglern und konstantem Vordruck hin. Die Investitions- und Wartungskosten sowie den Wartungsaufwand schätzen die Wissenschaftler für beide Systeme gleich ein.

Neue Norm beschreibt die Zuluftqualität für Lüftungsanlagen.

Es ist soweit, die neue DIN EN 16798 Teil 3 „Anforderungen an die Leistung von Lüftungsanlagen“ steht in den Startlöchern.

Die neue europäische Norm, die demnächst mit einem nationalen Anhang veröffentlicht wird, beschreibt unter anderem die Anforderung an die einzusetzenden Filter in Lüftungsanlagen. Die Filterklasse richtet sich künftig nicht mehr nach der Raumluftqualität (IDA) sondern nach der Zuluftqualität (SUP) und verweist auf Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Klassifizierung von SUP 1 bis SUP 4 beinhaltet einen Faktor von 0,25 bis 1, der multipliziert mit dem Grenzwert der Außenluft, den Grenzwert für die Zuluft bildet. So kann gezielt, je nach Außenluftzustand, der richtige Anlagenfilter ausgesucht werden. Im Zusammenhang mit der künftigen Filternorm DIN EN ISO 16890 mit den neuen Filterklassen ISO coarse, ISO ePM 10, ISO ePM 2,5 und ISO ePM 1 ergeben sich hier neue Möglichkeiten die Betreiber von Lüftungsanlagen bei der richtigen Filterwahl zu unterstützen. Beispielsweise gilt für die Kategorie SUP 2 „Zuluft mit geringer Konzentration an Staub und Feinstaub und/oder gasförmigen Verunreinigungen“ ein Grenzwert für PM10 von 0,5 * 20 µg/m³ und für PM2,5 ein Grenzwert von 0,5 * 10 µg/m³ (Jahresmittelwerte). Werden diese Zuluftgrenzwerte mit den tatsächlichen Außenluftwerten abgeglichen, erhält man den nötigen Abscheidegrad für diese Staubpartikelgrößen, um die gewünschte Luftqualität zu erreichen.

Haben Sie Fragen zum Thema? Wenden Sie sich an unsere Kundenbetreuer oder unsere Abteilung Technik, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Sanierung leicht gemacht – Ventilatorentausch wird attraktiver

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie starteten einige bekannte Unternehmen der Lüftungsbranche die Informationskampagne „Ventilatortausch macht’s effizient“. Die Kampagne wurde von den Unternehmen ebm-papst, Helios, LTG, Maico, Nicotra Gebhardt, Novenco, Rosenberg, Siegle & Epple, Systemair und Ziehl-Abegg, der Howatherm GmbH, Ulrich Müller GmbH, der Ingenieurgesellschaft Pfeiffenberger mbH und dem Fachverband Gebäude-Klima (FGK) gemeinsam ins Leben gerufen.

Auf www.ventilatorentausch.de erhalten Sie und Ihre Kunden alle nötigen Informationen über den Austausch von Ventilatoren und die damit zusammenhängende Energieersparnis und Amortisation. Interessant ist der Energiesparrechner, der eine schnelle Aussage über die mögliche Einsparung liefert.

Neben der Energieersparnis ist das öffentliches Förderprogramm „Querschnittstechnologien“ der BAFA ein zusätzlicher Anreiz für Ihre Kunden in eine Sanierung zu investieren. Im BAFA-Programm „Querschnittstechnologien“ können für Einzelmaßnahmen ab einem Mindestnettoinvestitionsvolumen von 2.000,- € Anträge gestellt werden. Je Standort bzw. Vorhaben sind Zuwendung von maximal 30.000 € möglich. Die Höhe der Zuwendung richtet sich nach der Größe der Unternehmen: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten 30 %, sonstige und große Unternehmen erhalten 20 % der Netto-Investitionskosten. Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Förderfähig sind Ventilatoren mit einer elektrischen Eingangsleistung zwischen 0,125 kW und 500 kW, die eine Mindesteffizienz erfüllen (siehe Tabelle) und Frequenzumrichter zur bedarfsabhängigen Regelung der Drehzahl des Ventilators. Die geforderte Mindesteffizienz muss vom Hersteller bescheinigt werden. Ein Sachverständiger ist in diesem Fall nicht nötig.

Nutzen Sie unser Netzwerk für Ihre Kunden und sprechen uns an.

Was Oma noch wusste

Der Frühling hat in unseren Breitengraden Einzug gehalten und vertreibt den Winter, der uns dieses Jahr wieder schwer zugesetzt hat. Nicht die niedrigen Temperaturen waren das Problem, sondern die anhaltend trockene Luft in unseren Wohn- und Geschäftsräumen.

Die luftdichte Bauweise von Gebäuden mit kontrollierter Be- und Entlüftung trägt zwar dazu bei, dass die Raumluft regelmäßig erneuert wird, trocknet die Raumluft allerdings auch aus, wenn nicht befeuchtet wird. Eine Feuchterückgewinnung im Lüftungsgerät über Rotor- und Enthalpiewärmeübertrager ist oft nicht ausreichend, um ein behagliches Wohlfühlklima herzustellen. Wird in den Räumen keine Feuchte freigesetzt, kann auch keine rückgewonnen werden.

Andere Lösungen die in der Luftleitung Wasser verdunsten, spenden der Luft zwar zusätzliche Feuchte, kühlen Sie gleichzeitig aber auch ab und stoßen durch die teilweise begrenzte Heizleistung der Lüftungsgeräte an Ihre Grenzen. Ideal ist der Einsatz von Dampfbefeuchtern, die der Raumluft die benötigte Feuchte mit keim- und bakterienfreiem Wasserdampf entweder direkt oder über das Luftleitungssystem zuführen. Wer eine kostengünstige, aber wartungsintensive Lösung bevorzugt, wendet sich an Oma. Oma stellte früher einfach eine Backform mit Wasser auf die Heizung, um die Raumluftfeuchte anzuheben. Ein sehr einfaches Prinzip, dass allerdings einen Wartungsintervall von 1 bis 2 Tagen nach sich zieht, da das Wasser regelmäßig ausgetauscht oder nachgefüllt werden muss.

Haben Sie Fragen zum Thema? Dann wenden Sie sich an unsere Kundenbetreuer, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.