Neues aus der Abteilung Technik

penka macht‘s effizient

Unsere Empfehlung: ineffiziente Ventilatoren tauschen, das spart Kosten und schont Ressourcen

penka „macht‘s effizient“: Tauschen Sie jetzt Ihre alten, ineffizienten Ventilatoren durch moderne und effizientere Modelle. So lassen sich je nach Gebäude und Anlage bis zu 50% Energie und CO2 einsparen. Auch in den reduzierten Betriebs- und Energiekosten schlägt sich das spürbar nieder.

Die Amortisationszeit bei einem Ventilatortausch liegt, je nach Anlage und Gebäude, bei nur zwei bis fünf Jahren. Durch öffentliche Förderprogramme kann diese noch zusätzlich verkürzt werden.

Unser besonderer Service für Sie

Durch die breite Palette der verfügbaren Ventilatoren auf dem Markt, findet sich für jede Anwendung die passende Komponente. Wir beraten Sie herstellerneutral.

Zusätzlich bietet unsere enge Zusammenarbeit mit den Herstellern wie z. B. Nicotra Gebhardt die Möglichkeit nicht nur die richtige Technik anzubieten, sondern diese auch auf ihre Förderfähigkeit zu prüfen und auszulegen. Förderfähige Ventilatoren haben eine Leistung zwischen 0,125 und 500 kW und müssen folgenden Mindest-Effizienzwerte erreichen:

Sprechen Sie uns an, unser Technik-Team steht Ihnen beratend zur Seite.

Telefon: 07151 – 60 43 6-70
E-Mail: technik@penka.de

 

Deutschland macht’s effizient ist ein Förderprogramm des Bundesminis-teriums für Wirtschaft und Energie

Lüftungsanlagen und Covid-19 – Was Sie schon immer wissen wollten

Die Vorfälle Mitte Juni im Schlachthof von Tönnies haben die Diskussion um den Betrieb von RLT-Anlagen in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Entsprechend sind bei penka auch die Anfragen zum Umgang mit RLT-Anlagen angestiegen. Auf Grund der aktuellen Lage, haben wir für Sie die Informationen aus der Branche gesichtet und hier zusammengefasst.

Kann das Virus über eine RLT-Anlage verbreitet werden?

Nach derzeitigem Kenntnisstand erfolgt die Übertragung durch Tröpfchen, die von infektiösen Personen beim Atmen, Niesen oder Husten ausgestoßen werden. Studien legen nahe, dass die Größe der Aerosolpartikel personenabhängig zwischen 0,05 μm und 16 μm variiert. Selbst die größten Tröpfchen schrumpfen durch Verdunstung schnell unter 1 μm und werden dadurch zu luftgetragenen Teilchen, auch Aerosole genannt.

Daraus resultiert auch die Empfehlung einen Sicherheitsabstand von 1,5 bis 2 m zu Mitmenschen zu wahren, um das Übertragungsrisiko zu minimieren. Ein erhöhtes Risiko besteht in geschlossenen Räumen ohne Luftzirkulation, da sich durch wiederholtes Ausscheiden der virenbelasteten Atemtröpfchen und Aerosole die Virenkonzentration in der Raumluft erhöht.

Wird eine RLT-Anlage eingesetzt, wird die Luft verdünnt und die Viruskonzentration je nach Luftwechselrate gesenkt. Eine Verteilung der Viren über die Umluft, Beimischung oder Leckage zwischen Ab- und Zuluft im RLT-Gerät ist zwar denkbar, kann aber relativ einfach ausgeschaltet werden:

1. Möglichst den Umluftbetrieb reduzieren oder ganz abstellen.

2. Den Außenluftanteil auf das Maximum erhöhen.

3. Die Druckverhältnisse innerhalb des RLT-Gerätes prüfen

Werden diese Maßnahmen beherzigt sehen Experten die Übertragung über RLT-Anlagen als sehr unwahrscheinlich an.

Besteht die Möglichkeit Corona-Viren aus der Luft zu filtern?

Für die Abscheidung von Viren und Bakterien eignen sich beispielsweise Schwebstofffilter. Die Abscheideleistung eines H13-Filters beträgt bei Partikeln mit einer Größe von etwa 0,2 µm 99,95%. Diese Filter kommen bereits in sensiblen Bereichen wie Reinräume und OPs in Krankenhäusern zum Einsatz. Die Installation eines solchen Filters in Büros oder anderen Bereichen des öffentlichen Lebens führt zu höheren Druckverlusten und dadurch zu steigenden Energiekosten für den Betreiber und ist nicht erforderlich, wenn die oben aufgeführten Maßnahmen beachtet werden.

Bei reinen Umluftanlagen, die nicht nur auf einen Raum beschränkt sind, kann ein Schwebstofffilter je nach Anwendungsfall, das Risiko der Virenverbreitung verhindern. Als Alternative mit geringerem Druckverlust kann auch ein ePM1 90% (ehemals F9) eingesetzt werden. Dieser scheidet schon einen Großteil der feinen Partikel im Spektrum um 1 µm ab, sodass die Virenkonzentration erheblich reduziert wird.

Wartung und Instandhaltung

Sofern die regelmäßige Wartung und Instandhaltung nach den Empfehlungen der VDI 6022 und der VDI 3810 Blatt 4 durchgeführt wurden, haben weder eine häufigere Reinigung der Luftleitungen, noch ein zusätzlicher Filterwechsel eine erkennbare Wirkung auf die Verbreitung von Corona-Viren.

Beim Filterwechsel ist wie gehabt, die persönliche Schutzausrüstung, wie Atemschutz und Handschuhe zu tragen.

Wir beraten Sie gerne: Kontakt…

Tipps zum Wohnklima: so wird’s angenehm

Zu den wichtigsten Einflussgrößen für ein gesundes Raumklima gehören Raumtemperatur, die Temperaturen der Raumumschließungsflächen (Fenster, Decken, Wände, Fußböden), Zuglufterscheinungen, relative Luftfeuchtigkeit sowie Schadstoffkonzentrationen. Vor allem die Regulierung der Luftfeuchtigkeit und die Reduzierung der Schadstoffkonzentration führen zur Steigerung der Behaglichkeit. Diese ist zwar auch vom individuellen Empfinden abhängig, aber eines ist sicher:

Jede Raumluft verlangt nach Luftwechsel. Denn gerade dort, wo sich Menschen aufhalten, kommt es schnell zu einem Anstieg von CO2-Konzentrationen, häufig wahrgenommen als „stickige“ Luft.

Ein guter Hinweis, jetzt zu lüften. Aber auch nach dem Aufstehen, dem Duschen und Kochen ist es sinnvoll und notwendig. Bei den Schadstoffen sieht das schon anders aus. Verursacher wie Möbel, Teppiche, Fußbodenbeläge, Baustoffe oder chemische Reinigungsmittel verströmen permanent Stoffe, die nicht gesund sind und die man nicht bemerkt.

Durch eine mechanische Lüftungsanlage wird ihre Konzentration auf ein Mindestmaß herabgesetzt.

Alle notwendigen Komponenten für eine kontrollierte Wohnraumlüftung erhalten Sie bei uns. Kontakt…

Immer einen Schritt voraus: Aus „eins“ mach „zwei“

Moderne RLT-Anlagen werden mit variablen Volumenströmen bedarfsgerecht betrieben, sodass in jeden Raum nur so viel Luft gefördert wird, wie er tatsächlich benötigt. Hierfür werden meist Volumenstromregler eingesetzt oder, wenn es nach den Wissenschaftlern aus Kassel geht, Rohrventilatoren.

Im Juli 2017 berichteten wir bereits über das neue dVt-System, das jetzt offiziell im Rahmen des diesjährigen TGA-Kongresses in Berlin vorgestellt wurde. Als einer der ersten Anbieter erhalten Sie von uns dafür bereits die passenden Komponenten. Mit diesen Komponenten können Sie nicht nur zeitgemäße Anlagenkonzepte erstellen, sondern auch platzsparende Lösungen installieren, wenn sie die aufeinander abgestimmten Komponenten einzeln in Ihrem Lüftungsstrang platzieren.

Sie wissen ja: penka reagiert immer etwas schneller auf Veränderungen, damit Sie davon profitieren können. Sprechen Sie uns an: Kontakt…

Jetzt aktuelle WHO-Grenzwerte zur Außenluftqualität gültig

Die Außenluftqualität (ODA) ist eine wichtige Größe bei der Auslegung einer RLT-Anlage. Sie beeinflusst die notwendige Luftfilterqualität und damit die Energieeffizienz der Anlage. Die Luftfilterqualität bzw. die Luftfilterklasse im RLT-Gerät wird über die Außenluftqualität (ODA-Kategorie) am Gebäudestandort, in Abhängigkeit von der gewünschten Qualität der Zuluft festgelegt.

Grundlage hierfür sind Grenzwerte für Luftschadstoffe der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Bisher wurden nach der mittlerweile zurück gezogenen DIN EN 13779 die Werte aus dem Jahr 1999 herangezogen. Zu den Leitsubstanzen gehören Schwefeldioxid (SO2), Ozon (O3), Stickoxide (NO2) und Feinstäube (PM10).

Durch die überarbeitete Neuauflage der DIN EN 16798 wurde jetzt die Grundlage geändert und die Grenzwerte verschärft. Gültig sind jetzt die WHO-Grenzwerte von 2005. Dadurch kann es bei vielen Projekten vorkommen, dass nun nicht mehr eine Außenluftqualität ODA 1 (gut) oder ODA 2 erreicht wird, sondern nur noch ODA 2 oder ODA 3 (schlecht). Die Qualität der Luftfilter muss entsprechend angepasst und verbessert werden.

An fast allen Standorten dürfte auf Basis der neuen WHO-Grenzwerte und aufgrund von erhöhten Konzentrationen an PM-Partikeln oder Ozon eine Außenluftqualität ODA 2 oder ODA 3 vorliegen. Hier müssen Sie als ausführender Betrieb darauf achten, die richtigen Filter einzusetzen. Sollten Sie für die Auslegung der Luftfilter professionelle Unterstützung benötigen, stehen Ihnen unsere Filter-Experten gern zur Verfügung Kontakt…

Aufgepasst! Viele Shishas – viel Kohlenmonoxid

Wussten Sie schon, dass die glühenden Kohlen von Shishas giftiges Kohlenmonoxid erzeugen? In letzter Zeit gab es in Shisha-Bars eine Reihe von Rauchgasvergiftungen.

Erst Kopfschmerzen, dann Schwindel und Bewusstlosigkeit: Das sind die ersten Anzeichen einer Rauchgasvergiftung durch CO2, die sogar im schlimmsten Fall tödlich ausgehen kann.

Damit es soweit erst gar nicht kommen kann, ist eine ausreichende Be- und Entlüftung unbedingt erforderlich. Die Berufsgenossenschaft (BGN) hat herausgefunden, dass für jede Shisha 130 m3 Frischluft pro Stunde benötigt werden.

Mit den Produkten von penka lassen sich maßgeschneiderte Lösungen für jede Anforderung konzipieren. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie gerne persönlich.

Auszug (PDF): Shisha BGN-Report_Gast_4-2017

penka-Skype: effektiv, schnell, ohne Kompromisse

Wir investieren weiter in den technischen Ausbau unserer Kundenberatung.

Ab sofort können Sie den neuen Service „penka-Skype“ nutzen. Damit werden Besprechungen noch bequemer, ganz gleich wo Sie sich aufhalten. Ob am Bildschirm im Büro oder unterwegs mit Tablet oder Smartphone. Gehen Sie mit unseren Technik-Experten Ihr nächstes Projekt durch. Mit unseren brandneuen Microsoft Surface-Hubs in Weinstadt und Rhein-Neckar können wir nicht nur mit Ihnen den Bildschirm teilen, sondern auch simultan per Stifteingabe Lösungsansätze diskutieren und skizzieren. Voraussetzung hierfür ist lediglich ein Endgerät mit der entsprechenden Skype-App.

Testen Sie uns! Kontakt…

Stichtag 1. Januar 2018: Verschärfte ErP-Anforderungen an Lüftungsgeräte treten in Kraft

Mit großen Schritten eilen wir dem neuen Jahr entgegen. Noch sechs Wochen verbleiben uns in 2017. Mit den Gedanken beim Jahresabschluss sollten Sie allerdings 2018 nicht aus den Augen verlieren. Beispielsweise gelten ab dem 1. Januar 2018 neue Anforderungen an die Effizienz von Lüftungsgeräten im Wohnungs- und Nichtwohnungsbau. Die Ökodesign-Verordnung EU 1253/2014 (ErP-Richtlinie) ist an und für sich Sache der Hersteller, denn diese müssen nachweisen, dass ihre Geräte die Effizienzkriterien, beispielsweise zu elektrischem Leistungsbedarf und Wärmerückgewinnung, einhalten. Jedoch wirken sich die neuen Anforderungen maßgeblich auf die bisher eingesetzte Technik aus. Lüftungsgeräte, die 2017 noch ausgeliefert und eingesetzt werden durften, könnten unter Umständen 2018 nicht mehr der Verordnung entsprechen. Dies gilt vor allem für Projekte, die 2017 geplant und vergeben wurden und erst 2018 ausgeführt werden.

An dieser Stelle ist Vorsicht geboten: Gehen Sie auf Nummer sicher und kontaktieren Sie uns. Wir prüfen für Sie, ob das geforderte Produkt der ErP-Richtlinie 2018 entspricht.

Weitere Informationen für Sie und Ihre Kunden halten Ihnen unsere penka-Experten bereit. Fordern Sie uns! Kontakt…

Einsatz von EC-Ventilatoren ermöglicht neues Anlagenkonzept

Was wäre, wenn Ventilatoren nicht nur Luft fördern, sondern wie Pumpen in Heizsystemen den Volumenstrom und Druck in der Anlage strang- oder zonenweise regeln?

Dieser Fragestellung nahm sich eine Forschungsgruppe an der Universität Kassel an. Der neuartige Ansatz des „Dezentrale-Ventilatoren-System (dVt-System)“ soll die Luftförderung in zentralen RLT-Anlagen durch den Einsatz dezentraler Ventilatoren energieeffizienter gestalten. Erste Abschätzungen deuten auf einen um 10 bis 40 % geringeren Energiebedarf zur Luftförderung beim gegenüber dem System mit Variabel-Volumenstromreglern und konstantem Vordruck hin. Die Investitions- und Wartungskosten sowie den Wartungsaufwand schätzen die Wissenschaftler für beide Systeme gleich ein.

Neue Norm beschreibt die Zuluftqualität für Lüftungsanlagen.

Es ist soweit, die neue DIN EN 16798 Teil 3 „Anforderungen an die Leistung von Lüftungsanlagen“ steht in den Startlöchern.

Die neue europäische Norm, die demnächst mit einem nationalen Anhang veröffentlicht wird, beschreibt unter anderem die Anforderung an die einzusetzenden Filter in Lüftungsanlagen. Die Filterklasse richtet sich künftig nicht mehr nach der Raumluftqualität (IDA) sondern nach der Zuluftqualität (SUP) und verweist auf Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Klassifizierung von SUP 1 bis SUP 4 beinhaltet einen Faktor von 0,25 bis 1, der multipliziert mit dem Grenzwert der Außenluft, den Grenzwert für die Zuluft bildet. So kann gezielt, je nach Außenluftzustand, der richtige Anlagenfilter ausgesucht werden. Im Zusammenhang mit der künftigen Filternorm DIN EN ISO 16890 mit den neuen Filterklassen ISO coarse, ISO ePM 10, ISO ePM 2,5 und ISO ePM 1 ergeben sich hier neue Möglichkeiten die Betreiber von Lüftungsanlagen bei der richtigen Filterwahl zu unterstützen. Beispielsweise gilt für die Kategorie SUP 2 „Zuluft mit geringer Konzentration an Staub und Feinstaub und/oder gasförmigen Verunreinigungen“ ein Grenzwert für PM10 von 0,5 * 20 µg/m³ und für PM2,5 ein Grenzwert von 0,5 * 10 µg/m³ (Jahresmittelwerte). Werden diese Zuluftgrenzwerte mit den tatsächlichen Außenluftwerten abgeglichen, erhält man den nötigen Abscheidegrad für diese Staubpartikelgrößen, um die gewünschte Luftqualität zu erreichen.

Haben Sie Fragen zum Thema? Wenden Sie sich an unsere Kundenbetreuer oder unsere Abteilung Technik, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.